Die Zukunft der Mobilität

Von links: Die Expertenrunde - Arved Westerkamp, Geschäftsführer der Rökona Textilwerk GmbH & Co. KG, Dr. Wolfgang Epp, Hauptgeschäftsführer IHK Reutlingen, Holger Koos, MAN Truck & Bus AG, Vice President Styling (EVS) und Martin Bremer, Daimler AG (Copyright: Hochschule Reutlingen).
 
Von: Simone Löffler, Hochschule Reutlingen
 
Die Ausstellung »Future Mobility – Concepts and Design – Winter 16/17« des Studiengangs Transportation Interior Design der Hochschule Reutlingen öffnete im IHK-Forum Reutlingen am vergangenen Freitag und Samstag ihre Türen. Gezeigt wurden zukunftsweisende, innovative Studierenden-Projekte in Kooperation mit MAN Truck und Volkswagen sowie Abschlussarbeiten. Erstmals fand im Rahmen der Ausstellung eine Expertenrunde mit renommierten Vertretern der Textil- und Automobilindustrie zum Thema „Autonomes Fahren, interaktive Materialien – Chancen und Herausforderungen für das Fahrzeug-Interior“ statt.

Einsteigen und losfahren. So sieht Fabian Schray die Zukunft der Mobilität. In gemeinsam genutzten Elektroautos sieht er den Schlüssel zu einem grüneren Straßenverkehr im Jahr 2030. Das Mobilitätskonzept „Social Sharing“ hat er in Kooperation mit der Daimler AG als Bachelorarbeit im Studiengang Transportation Interior Design entwickelt. „Das Car Sharing der Zukunft ist ein anderes als heute“ so Schray. Beim aktuellen Carsharing-Konzept rückt er den sozialen Raum ins Zentrum, den selbstfahrende Autos erschaffen. Die gemeinsame Fahrt bietet wertvolle Zeit für andere Dinge – „so wird die gemeinsame Fahrt zum Lifestyle-Angebot“ erklärt Schray seine Zukunftsvision. Dieses und viele weitere innovative Konzepte der Mobilität von morgen waren in der Ausstellung „Future Mobility – Concepts and Design“ zu sehen, in der die Studierenden tiefe Einblicke in ihre Visionen der Mobilität von morgen gewährten. Die Bachelorstudierenden des 5. Semesters und Masterstudierenden des 2. Semesters zeigten die Ergebnisse ihrer Projektkooperation »New innovation vehicle_4.0« mit Volkswagen. Das 3. Bachelorsemester zeigte die Ergebnisse der Projektzusammenarbeit »New Innovation Truck« mit MAN Truck & Bus AG – Konzepte und Ideen rund um das Truckinterior der Zukunft. Die inhaltlichen Schwerpunkt-Themen der Projekte bildeten 3D-Entwurf, Color&Trim und Visualisierung mit Fokus auf innovativen Fahrzeug- und Mobilitäts-Konzepten, autonomes Fahren, Interaktive Materialien, neue Nutzergewohnheiten und neue Wertigkeiten.

Wohin die Trends gehen und wie sich das auf das Fahrzeug-Interior auswirkt, das wurde zudem in einer spannenden Expertenrunde mit renommierten Vertretern der Textil- und Automobilindustrie deutlich, die von Dr. Wolfgang Epp, Hauptgeschäftsführer IHK Reutlingen moderiert wurde. Prof. Dr. Harald Dallmann, Vizepräsident der Hochschule Reutlingen erklärte „es wird massive Umbrüche in den Nutzergewohnheiten von Fahrzeugen geben“ und um auf die künftigen Anforderungen und Bedürfnisse einzugehen, seien „verrückte und visionäre Gedanken“ unverzichtbar.

Ein künftiges Augenmerk im Design liegt laut Holger Koos, MAN Truck & Bus AG, Vice President Styling (EVS) auf dem Fahrgast. „Im Autonomen Interieur bekommt der Fahrerarbeitsplatz immer weniger Bedeutung, dafür die anderen Sitzplätze umso mehr. Das Interieur muss sich immer mehr den Fahrgästen zuwenden“, so der Designexperte. Im Pkw wird man zukünftig durch das voll autonome Fahren die Zeit im Fahrzeug anders nutzen. Zum Beispiel zur Kommunikation oder um in Ruhe zu arbeiten . Und wie sieht das im LKW-Bereich aus? Kloos erklärt, „beim vollautonomen Fahren braucht man kein Fahrerhaus mehr. Das Volumen des Fahrerhauses könnte somit dem Ladevolumen zu Gute kommen und man kann mehr Güter transportieren“.

Laut Arved Westerkamp, Geschäftsführer der Rökona Textilwerk GmbH & Co. KG Tübingen, „ändert sich zukünftig das gesamte Anforderungsprofil, das an ein Auto gestellt wird. Die Autos werden sehr stark individualisiert sein, gleichzeitig muss der Massenmarkt abgedeckt werden.“ Eine bedeutende Rolle kommt in diesem Kontext auch dem Menschen zu. „Firmen brauchen Menschen die stimulieren und kreativ sind. Kreativ und umsetzungsstark“, erklärte Westerkamp.

Martin Bremer, Senior Manager Corporate Design Strategie der Daimler AG sieht die Designer in der Verantwortung umzudenken und mehr auf die Materialität einzugehen. „Wir glauben, dass wir Grenzen einreißen müssen. Früher war für die Autohersteller das Fahrzeug Hauptbotschafter der Markenwerte. Heute brauchen wir Services, die über das Fahrzeug unterschiedliche Fraktionen im Unternehmen vernetzen“, führt er aus. Es stellt sich laut Bremer die Frage, wie Marken und Produkte zukünftig differenziert werden. „Ein großes Potenzial sehe ich in der Materialität in Richtung Funktionalität“, so Bremer.

Jeder der Experten hat eine eigene Vision der Mobiltät 2050.

So wird es laut Holger Koos, MAN Truck & Bus AG in 2050 einen absolut emissionsfreier Transport von Gütern geben. „Es wird neue, schnelle Transportsysteme über die Langstrecke geben, die Hubs außerhalb der Städte beliefern. Von dort aus werden die Güter über Kurzstreckentransportmittel emissionsfrei direkt in die Innenstädte gebracht“ erklärte er seine Vision.

„Grenzen müssen überschritten werden, das, was wir heute gemeinhin als Auto kennen, wird sich verändern. Die Konzepte gehen weg von der Vertikalisierung hin zur Horizontalisierung“, erklärte Arved Westerkamp, Rökona Textilwerk GmbH & Co. KG seine Sicht der Zukunft. Wichtig wird es dabei sein „neue Kompetenzen aufzubauen und sich ergebende Schnittstellen zu bedienen“, so Westerkamp.

Laut Martin Bremer, Daimler AG wird „das Auto Design weg kommen von dem klassischen Erscheinungsbild des Autos, was seit 150 Jahren auf dem Verbrennungsmotor basiert“. Wichtiger Aspekt beim Fahrzeugdesign bleibt die emotionale Komponente. „Die Begeisterung für unabhängige Mobilität verbunden mit formaler Ästhetik wird die Menschen immer bewegen“, so Bremer.

Diese Tendenzen nehmen auch Einfluss auf die Lehre an der Hochschule Reutlingen und stellen die Studierenden und Professoren vor spannende Aufgaben. Denn der Trend vom Besitzen zum Teilen stellt völlig neue Anforderungen an das Interior und dessen Funktionalität, da das Bedürfnis nach Individualität weiter bestehen bleibt. „Hier sind also flexible, veränderbare Formen, Flächen und Materialien gefragt, die sich schnell auf die Bedürfnisse jedes einzelnen wechselnden Kunden einstellen können. Wir arbeiten daher an ganzheitlichen Lösungen“ erläuterte Prof. Michael Goretzky, Dekan der Fakultät Textil und Design. Studiendekanin Prof. Andrea Lipp untermauerte, dass das autonome Fahren für die Gestaltung des Interiors ganz neue Möglichkeiten bietet. „Der Innenraum wird nun nicht mehr nur zum reinen Fahren genutzt, sondern wird zum fahrenden Wohnraum. Wohnen, Arbeiten, Entspannen, sich unterhalten lassen, erholen – das kann man zukünftig alles während der Fahrt von A nach B tun“, resümierte Prof. Andrea Lipp, Studiendekanin Transportation Interior Design.

Pressestimmen

Südwest Presse (Auto als funktionale Wellness-Oase)
Reutlinger General Anzeiger (Visionen über das Design hinaus)

AG Technische Textilien mit Fokus "Akustik"

Am 18. Oktober fand unter Leitung der beiden Netzwerke Allianz Faserbasierte Werkstoffe Baden-Württemberg e.V. und dem Cluster Technische Textilien Neckar-Alb die AG Technische Textilien mit dem Fokus

Unter der fachlichen Leitung von Herrn Professor Dr. Thomas Stegmaier vom ITV Denkendorf befassten sich 40 Teilnehmer mit Schallabsorption, Schallreflexion und Schallverstärkung durch textile Materialien. Seien es Gestricke, Gewirke, Gewebe oder auch Non-Wovens, das Einsatzpotenzial für textile Struckturen im Akustikbereich ist immens hoch - nicht nur aus der Sicht des Leichtbaus, sondern auch aus Sicht von Designern.
Architekten, Designer, Textilunternehmer und Forscher präsentieren den Status Quo und Zukunftsideen im Bereich der Akustik.

Impulsvorträge:

Gerriets GmbH, Jonas Schira, „Variable Raumakustiklösungen - neue Entwicklungen im textilen Bereich“

K. Westermann GmbH + Co. KG, Michael Daubner und Patrick Tausend, „Akustik im Innenausbau und Möbelbau”

ITV Denkendorf, Dr. Sibylle Schmied, „Schallmindernde Gewebemodule“

Produkt-Kurzvorstellungen "Akustische Textilien”:

roma Strickstoff-Fabrik Rolf Mayer, Jürgen Reichart,  Akustische Textilien"
 
Eschler Textil GmbH, Michael Walz, DER SCHALLSCHLUCKER - eine raumgestaltende und akustisch wirksame Kunstinstallation"
 
Haben Sie Interesse an akustischen Textilien? Dann melden Sie sich gerne!

ESCHLER WIRKT! SEIT 50 JAHREN!

Balingen, 07.Oktober 2016 - Mit viel Optimismus in die Zukunft – Der schwäbische Maschenwarenspezialist Eschler feiert mit Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter sein 50-jähriges Firmenjubiläum.

Gefeiert wurde dieser Festakt mit rund 200 geladenen Gästen in den festlich geschmückten Lagerräumen des Unternehmens. Geschäftsführer Matthias Eschler erläuterte die bewegte Zeit des Unternehmens mit allen Höhen und Tiefen. Abgeschlossen wurde der offizielle Teil mit lobenden und optimistischen Grußworten von Herrn Franz Albers, Verwaltungsratspräsident und Mitinhaber der Schoeller Unternehmensgruppe, welcher Eschler seit 2012 angehört. Auch die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut ließ es sich nicht nehmen, dem Unternehmen aus Ihrer Heimatstadt persönlich zu gratulieren. »Ihr habt auf das richtige Pferd gesetzt«, sagte sie. »Ein Umsatz von elf Millionen Euro ist ein Beleg für euren Erfolg.« Man könne stolz sein, ein solches Unternehmen in der Region zu haben.

Die Initiative zur Firmengründung ging damals von Kurt und Christian Eschler aus, um für ihren schweizerischen Betrieb in Deutschland eine Niederlassung zu schaffen. So kam es 1966 unter der Führung von Heinz Eschler, Cousin der Beiden, zur Firmengründung. 1996 übernahm dessen Sohn Matthias Eschler die Geschäftsführung. Die Philosophie des Unternehmens, die bereits damals ein Argument für die Gründung war „keine Kilometerware, sondern Spezialitäten zu produzieren“ zeichnet die Firma bis heute aus.

Im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftete das ISO 9001 :2001 zertifizierte Unternehmen mit 50 Mitarbeitern sowie 30 Wirkmaschinen und drei Schäranlagen, rund elf Millionen Euro. Die Produktpalette reicht heute von Stoffen für Wundauflagen, OPAnwendungen und Bandagen über Reinigungstextilien sowie Trägerstoffe für Membranen und Beschichtungen bis hin zu Spezialtextilien mit Silberfäden sowie Abstandsgewirke. Damit bildet Eschler die perfekte Ergänzung zu der Schoeller Textil AG. Durch den Zusammenschluss der zwei Traditionsunternehmen werden die Synergien von Masche und Gewebe genutzt und so ein einzigartiges textiles Angebot kreiert.

JEC Innovationspreis für M&A Dieterle GmbH

M&A Dieterle GmbH Maschinen- und Apparatebau erhält den JEC Innovationspreis auf der Experience Composites in Augsburg

v.l. nach r.: Dietmar Dieterle, Dr. Bettina Schrick, Leander Oremek (M&A Dieterle), Angelika Kolonko (TU Chemnitz / TKV)

Ottenbach / Augsburg 22. Sept 2016

Für ihre kompakte und flexible Anlagentechnik erhielt die M&A Dieterle GmbH Maschinen- und Apparatebau am 22. September 2016 auf der Messe Experience Composites in Augsburg den JEC Innovationspreis in der Kategorie “Semi-Product Equipment mit dem Titel: “Multifuntionales Torque-Fiber-Winding: bedarfsgerechte textile unidirektionale (UD)-Prepregs”.

„Diese Auszeichnung ist eine weitere Validierung unserer entwickelten Technologie“, so der Geschäftsführer von M&A Dieterle, Dietmar Dieterle – „wir freuen uns sehr über diese Bestätigung. Mit dieser modularen Anlage kann der Nutzer selber UD-Material herstellen so wie es benötigt wird. Bei einer Größe von nur in 1,50 x 2,00 m kann man die Anlage in jeden Raum einfach reinrollen, aufstellen und loslegen. Und das ohne hohe Investitionskosten. Wir haben die Anlage bewusst so einfach wie möglich gehalten, sie ist auf Kundenwunsch anpassbar und mittelfristig auch skalierbar“.

Durch Bündelung unserer Erfahrung im textilen Anlagenbau und in Kooperation mit unseren FuE-Partnern wie dem Institut für Flugzeugbau, Universität Stuttgart und dem Institut für Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung der TU Chemnitz wurde das innovative Anlagenkonzept in nur 2 Jahren fertig gestellt. Unidirektionale Tapes oder sehr dünne textile und gut drapierbare Gelege (mit thermoplastischer Matrix) sind auf kleinstem Raum herstellbar. Man kann das Flächengewicht, Größe und Materialkombinationen der Prepregs variieren. Die Anlage eignet sich besonders für F&E Arbeiten, Prototypenentwicklung und Kleinserien. Die Anlage wurde am Stand von M&A Dieterle in Live Vorführung dem Fachpublikum vorgestellt.

Zu M&A Dieterle GmbH Maschinen- und Anlagenbau:
Wir sind ein mittelständisches Familienunternehmen im süddeutschen Raum mit ca. 90 Mitarbeitern (seit 1964). M & A DIETERLE ist Zulieferer für den allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau wie der Textil-, Pharma- & Papierindustrie und Automatisierungstechnik und entwickelt Anlagen zur Herstellung von Bespannungen (Siebe, Filze, Gewebe) und vertreibt diese auch. Wir haben die Erfahrung, den Kundenanforderungen entsprechend zugeschnittene Sonderlösungen und Spezialanfertigungen zu konstruieren, zu entwickeln und fertig zu stellen. Dies setzen wir in hoher Qualität effizient und zuverlässig um. Die Forschung und Entwicklung neuartiger Anlagen und Verfahren für Zukunftsmärkte wird bei uns aktiv vorangetrieben und erfolgreich umgesetzt.
 
Zum JEC Innovationsprogramm:
Im JEC Innovationsprogramm waren bislang in über 15 Jahren 1,800 Unternehmen weltweit involviert. 177 Unternehmen und 433 Partner wurden bislang für ihre Exzellenz im Bereich Composite Innovationen ausgezeichnet. Die Auswahlkriterien für diese Auszeichnung sind technische Exzellenz, beispielhafte Partnerschaften, Marktpotential und Originalität.

Pressekontakt: Dr. Bettina Schrick M & A DIETERLE GmbH Maschinen- und Apparatebau Neuhofstrasse 26 D - 73113 Ottenbach / Germany Tel. +49 (0)7165 201-0 Fax +49 (0)7165 201-40 mailto: info@ma-dieterle.de http://www.ma-dieterle.de

Abstandstextilien auf der Hannover Messe 2016

Der Cluster Technische Textilien Neckar-Alb war vom 25. bis 29. April 2016 gemeinsam mit der AFBW und dem Kompetenzzentrum Abstandstextilien auf der Hannover Messe vertreten. Besuchen Sie uns auf dem baden-württembergischen Gemeinschaftsstand in Halle 2, Stand A18!

„Mit Abstand können wir alles!“ Im dritten Jahr in Folge präsentierte sich das Kompetenzzentrum Abstandstextilien mit zehn Spezialisten für dreidimensionale Strukturen auf der Hannover Messe. Vom 25. bis 29. April war das Kompetenzzentrum, das von der Allianz Faserbasierte Werkstoffe Baden-Württemberg e.V. (AFBW) und dem Cluster Technische Textilien Neckar-Alb (techtex) im Jahr 2013 ins Leben gerufen wurde und seitdem betreut wird, auf dem Gemeinschaftsstand der Baden-Württemberg International GmbH (bw-i) in Halle 2 Research & Technology vertreten.

Der Slogan des Kompetenzzentrums lautet „Mit Abstand können wir alles!“. Im Fokus steht die enge Entwicklungs-Zusammenarbeit der beteilgten Akteure mit dem Ziel, neue Produkte auf der Basis von Abstandstextilien für unterschiedliche Endanwender zu generieren. Mit dem Aftritt auf der Hannover Messe sollen unterschiedliche Industriezweige für das Potenzial der dreidimensionalen textilen Strukturen sensibilisiet werden. Ob beschichtet, befüllt, im Verbund oder ob gewebt, gestrickt oder gewirkt - Abstandstextilien können immens viele Anforderungen erfüllen – individuell zugeschnitten auf den jeweiligen Kundenwunsch aus den Reihen der Industrie.

Für unterschiedliche Anforderungen entwickelt das Kompetenzzentrum Prototypen, seien es Alternativmaterialien für bestehende Anwendungen oder auch Materialien für völlig neue Einsatzbereiche. Neben dem konventionellen Einsatz in der Bekleidung können Abstandstextilien in den Bereichen Filtration, Medizin, Sport, Umwelt, Automotive und Bau eingesetzt werden.

Die Exponate des Kompetenzzentrums Abstandstextilien, die die Besucher der Hannover Messe erwarteten, zeigten eine Auswahl an möglichen Einsatzbereichen. Im Jahr 2016 wurde nun zum ersten Mal ein Exponat gezeigt, das die Akteure des Kompetenzzentrums gemeinsam  realisiert haben – von der Idee über die Planung bis zum Aufbau. Unter dem Einsatz von Abstandsgewirken und –gestricken und einem Heizelement  hat die Gruppe ein Leichtbau-Wandelement entwickelt, das zukünftig Einsatz  z.B. im Bereich Schiffsbau finden kann. Bisher ist das Exponat noch ein Einzelstück, die Umsetzung zur Produktreife wird aber emsig verfolgt. Das erklärte Ziel der Kompetenzgruppe ist es, derartige Leichtbauelemente als Systemlösung für Industriezweige mit hohen Anforderungen anzubieten. Das neuartige Leichtbau-Wandelement ist hergestellt mit Abstandsgewirken der Firmen Essedea und Eschler Textil, Abstandsgestricken der Firma Mattes & Ammann und einem textilen Heizelement der Firma roma Strickstoff-Fabrik Rolf Mayer. Garnlieferanten, Zuschneider und Beschichter sind ebenso Teil des Kompenzzentrums Abstandstextilien und werden in die Weiterentwicklung bei Bedarf mit einbezogen.

Die Möglichkeiten der Einsatzbereiche von Abstandstextilien sind vielfältig, erste Ideen werden bereits umgesetzt und neue Ideen sind stets willkommen. Weitere Informationen finden Sie unter www.abstandstextilien.de.

Forum Architektur und Bau

Das Forum Architektur und Bau fand am 13. April in Stuttgart statt. Mit dabei war das Kompetenzzentrum Abstandstextilien mit neuem Demonstrator - einem textilen Wandelement mit Wärmefunktion. Dreidimensional, leicht und heizbar:  ein Wandelement aus Textil für hohe industrielle Anforderungen.

Unter dem Einsatz von Abstandsgewirken und –gestricken sowie einem Heizelement hat die Gruppe ein Leichtbau-Wandelement entwickelt, das zukünftig Einsatz  z.B. im Bereich Schiffsbau oder in der Luftfahrt finden kann. Bisher ist das Exponat noch ein Einzelstück, die Umsetzung zur Produktreife wird aber emsig verfolgt. Das erklärte Ziel der Kompetenzgruppe ist es, derartige Leichtbauelemente als Systemlösung für Industriezweige mit hohen Anforderungen anzubieten. Das neuartige Leichtbau-Wandelement ist hergestellt mit Abstandsgewirken der Firmen Essedea und Eschler Textil, Abstandsgestricken der Firma Mattes & Ammann und einem textilen Heizelement der Firma roma Strickstoff-Fabrik Rolf Mayer. Garnlieferanten, Zuschneider und Beschichter sind ebenso Teil des Kompenzzentrums Abstandstextilien und werden in die Weiterentwicklung bei Bedarf mit einbezogen.

Die Möglichkeiten der Einsatzbereiche von Abstandstextilien sind vielfältig, erste Ideen werden bereits umgesetzt und neue Ideen sind stets willkommen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.abstandstextilien.de.

Führung durch das Maschenmuseum Albstadt

Textil in Neckar-Alb hat Tradition. Am 20. Oktober 2015 von 14.00 bis 15.30 Uhr hatten einige Teilnehmer die Möglichkeit, ein Stück der Historie der regionalen Textilindustrie kennen. Die Führung durch das Maschenmuseum Albstadt fand unter der Leitung von Herbert Baumgärtner statt. Die Teilnehmer erhielten Einblicke in die regionale Textilindustrie (Zollernalbkreis) der Jahre 1750 bis heute mit Fokus auf Wirtschaft, Technik und Alltag.

Techtextil 2015

Textile Innovationen aus Neckar-Alb auf der Techtextil 2015

Frankfurt/Reutlingen, Mai 2015. Vom 4. bis 7. Mai fand die diesjährige Messe Techtextil, die Weltleitmesse für Technische Textilien, in Frankfurt statt. Die Standortagentur Tübingen-Reutlingen-Zollernalb GmbH war mit einem Stand auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Baden-Württemberg vertreten. Mit Unterstützung des  Clusters Technische Textilien Neckar-Alb wurden textile Innovationen aus der Region präsentiert, die nicht nur Textilunternehmen begeisterten.

Vier Messetage, knapp 1.400 Aussteller aus über 50 Ländern, rund 28.500 Besucher aus über 100 Ländern – Langeweile kam während der Messelaufzeit sicher nicht auf. Am Stand konnten Besucher einerseits Informationen über die Textilregion Neckar-Alb erhalten, und andererseits innovative textile Produkte aus der Region betrachten.  Das Interesse der Besucher an den Exponaten aus Neckar-Alb war groß. Leitfähige Garne der Firma artecs GmbH, Gestricke aus Carbon, Glasfaser und Metall der Firma Buck GmbH, eine Carbon-Preform aus hochdrapierfähigen drehergewebten heavy-tow Gelegen der FTA GmbH, eine Störlichtbogenjacke von Fuchshuber Techno-Tex, ein Demonstrator für elastische Bänder der Firma Fritz Moll Textilwerke GmbH und das vermutlich weltweit feinste Abstandsgestrick der Firma tvb GmbH. Nicht nur Textilfirmen zeigten großes Interesse an den regionalen Produkten. Neben Fragen zu Einsatzmöglichkeiten als Automotive-, Medizintechnik-, Schutz- und Industrietextilien, kamen auch mehrere Anwendungsideen aus dem Designbereich auf.

Die Standortagentur Tübingen-Reutlingen-Zollernalb GmbH und der Cluster Technische Textilien Neckar-Alb auf dem Gemeinschaftsstand Baden-Württemberg

Auf dem Gemeinschaftsstand - organisiert und durchgeführt von Baden-Württemberg International (bw-i) gemeinsam mit der Allianz Faserbasierte Werkstoffe Baden-Württemberg (AFBW) und den Verbänden Südwesttextil und Gesamtmasche – waren unterschiedliche Textilfirmen des Landes vertreten. Am Eröffnungstag besuchte Guido Rebstock, Ministerialdirektor im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg, , den Baden-Württemberg-Stand und informierte sich bei einem Rundgang über die innovativen Produkte der Aussteller. Im Anschluss begrüßte er gemeinsam mit Südwesttextil-Präsident Bodo Th. Bölzle die Besucher und lud zu einem Gedanken- und Erfahrungsaustausch ein. Ministerialdirektor Guido Rebstock lobte beim anschließenden Empfang in seiner Begrüßungsrede die Messe als die wichtigste internationale Leitmesse für Technische Textilien, Vliesstoffe sowie für die Verarbeitung von textilen und flexiblen Materialien: Dass die baden-württembergischen Textil- und Bekleidungsunternehmen die Potenziale und Chancen Technischer Textilien erkannt hätten, sehe man daran, dass knapp ein Fünftel aller deutschen Aussteller aus Baden-Württemberg seien. „Das freut mich besonders“, erklärte Rebstock. Auch lobte er den baden-württembergischen Gemeinschaftstand. „Bei meinem Messerundgang konnte ich mich von der unvermindert großen Innovationskraft und Innovationsfähigkeit unserer Textil- und Bekleidungsunternehmen überzeugen“.

Hannover Messe 2015

Textile Strukturen überzeugen die Industrie

„Mit Abstand können wir alles!" Auch im Jahr 2015 präsentierte sich das Kompetenzzentrum Abstandstextilien mit neun Spezialisten für dreidimensionale Strukturen auf der Hannover Messe. Vom 13. bis 17. April war das Kompetenzzentrum, das von der Allianz Faserbasierte Werkstoffe Baden-Württemberg e.V. (AFBW) und dem Cluster Technische Textilien Neckar-Alb (techtex) im Jahr 2013 ins Leben gerufen wurde und seitdem betreut wird, auf dem Gemeinschaftsstand der Baden-Württemberg International GmbH (BW-I) vertreten.
 
Der Slogan des Kompetenzzentrums „Mit Abstand können wir alles!“ weckte das Interesse unterschiedlicher Industriezweige. Das Ziel des gemeinschaftlichen Messe-Auftritts konnte sehr zufriedenstellend erfüllt werden. Unterschiedliche Industriezweige konnten für das Potenzial der dreidimensionalen textilen Strukturen sensibilisiert werden. Ob beschichtet, befüllt, im Verbund oder ob gewebt, gestrickt oder gewirkt - Abstandstextilien können immens viele Anforderungen erfüllen. Je nach Wunsch aus den Reihen der Industrie, seien es Alternativmaterialien für bestehende Anwendungen oder auch Materialien für völlig neue Einsatzbereiche, entwickelt das Kompetenzzentrum gerne in enger Zusammenarbeit Prototypen. Ideen für zukünftige Anwendungen brachte der Auftritt zuhauf, so zum Beispiel im Bereich der Filtration. Nach dem Auftritt auf Europas größter Industriemesse war sich das Kompetenzzentrum Abstandstextilien einig - die Hannover Messe war ein voller Erfolg. Fünf Messetage und 100 interessante Kontaktanbahnungen, das kann sich sehen lassen und bringt sicherlich einige Entwicklungsarbeit mit sich.
 
Die ausgestellten Exponate des Kompetenzzentrums Abstandstextilien lockten viele Besucher zum Stand. So zum Beispiel ein Abstandsgewirk der Firma Essedea zum Sammeln von Wassertropfen aus feuchter absinkender Luft in Wüstenregionen, genannt Nebelfänger, oder eine atmungsaktive Schutzweste des Unternehmens Mattes und Ammann mit eingearbeitetem Abstandsgestrick. Weiterhin wurden Exponate aus Monofilamenten, wie Angelschnüre oder Tennissaiten der Firma Perlon Nextrusion Monofil, eine Handschneidemaschine des Unternehmens bullmer, neuartige Abstandsgewebe der Firma Stäubli oder ein pneumatischer Muskel der Firma Global Safety Textiles präsentiert. Auch eine Antiallergiker-Matratze mit Abstandsgewirk und Heiztextil zum Abtöten von Hausstaubmilben der roma Strickstoff-Fabrik Rolf Mayer und eine neuartige Carbon-Verbundstruktur von W. Zimmermann wurden auf dem Gemeinschaftsstand ausgestellt. Die Möglichkeiten der Einsatzbereiche von Abstandstextilien sind vielfältig, erste Ideen werden bereits umgesetzt und neue Ideen sind stets willkommen.
 
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.abstandstextilien.de/de/.

Zentrum für Interaktive Materialien

Hochschule Reutlingen eröffnet Zentrum für Interaktive Materialien: Fakultät Textil & Design startet mit neuem Masterstudiengang

v.l.: "Shared Professor" Prof. Dr. Markus Milwich (ITV), Hochschulpräsident Prof. Dr. Hendrik Brumme, Dekan der Fakultät Textil&Design Prof. Michael Goretzky, Zentrumsleiter Prof. Dr. Volker Jehle und Karl Gönner, ITV Denkendorf (Copyright: HS Reutlingen)

 

Mit dem neuen Lehr- und Forschungszentrum Interaktive Materialien greift die Hochschule Reutlingen erneut ein spannendes Zukunftsthema auf. Partner der Fakultät Textil & Design ist das renommierte Institut für Textil- und Verfahrenstechnik Denkendorf (ITV), aber auch die Fakultäten Angewandte Chemie, Informatik und Technik sind mit im Boot. Passend dazu startet ab Oktober 2015 der neue Master-Studiengang Interdisziplinäre Materialwissenschaften. Südwesttextil fördert das Zentrum mit insgesamt 555.000 Euro in Form einer Stiftungsprofessur.
 
Mit der Gründung des Lehr- und Forschungszentrums wollen die Hochschule Reutlingen und ITV Denkendorf Südwestdeutschland als Innovationsmotor im Bereich der Textilien beleben und gleichzeitig die Tradition der Region fortführen. „Wir konzentrieren uns dabei auf das Thema Interaktive Materialien, da diese zukünftig immer mehr zum Einsatz kommen werden. Unsere Studierenden werden auf einen Bereich spezialisiert, in dem eine hohe Nachfrage herrscht. Wir bilden Experten mit Weitblick aus“, erläutert Hochschulpräsident Prof. Dr. Hendrik Brumme. Lehre und Forschung werden im neuen Zentrum eng verknüpft, sodass die Einrichtung auch der Industrie eine interessante Forschungsplattform liefert. Das Zentrum für Interaktive Materialien ermöglicht es, technische Innovationen in emotionale und funktionale Produkte umzusetzen. Es werden Forschungsprojekte in den Lebensbereichen Mobilität, Leichtbau und Funktionalität, Gesundheit, Sicherheit, Umwelt, Recycling und Komfort bearbeitet. In all diesen Bereichen geht es darum, neue Materialien zu entwickeln. Genau diese Materialien bilden häufig die Schnittstellen zwischen Maschine und Mensch. Sie interagieren in diesem Fall auf verschiedenen sensorischen Ebenen wie Optik, Akustik, Haptik oder Geruch. Feuerwehrkleidung, die zu große Gefahr signalisiert oder Kopfkissen, die am menschlichen Atem Krankheiten erkennen können – dies sind nur zwei Beispiele für den umfassenden Einsatz interaktiver Materialien im alltäglichen Leben.
 
In Zusammenhang mit dem Zentrum für Interaktive Materialien startet ab dem Wintersemester 2015/16 der neue Masterstudiengang Interdisziplinäre Materialwissenschaften. Südwesttextil möchte den „Motor für textile Innovationen“ unterstützen und hat hierfür eine Stiftungsprofessur an der Hochschule errichtet. Die Fördersumme beläuft sich auf 555.000 Euro. Der neue Studiengang richtet sich an Bachelor- Absolventen aus den Studienrichtungen Textil- und Bekleidungstechnologie, Design, Ingenieurwissenschaften, Informatik, Chemie und Verfahrenstechnik. Durch seine projektund forschungsorientierte Ausrichtung sollen interdisziplinäres Denken gefördert, Synergien genutzt und fachliche Tiefe erzeugt werden.
 
Ansprechpartnerinnen:
 
Juliane Schreinert
Stabsstelle Marketing und Kommunikation
Hochschule Reutlingen PR- und Medienarbeit
Telefon: 07121/271-1074
 
Ivana Connert, Fakultät Textil & Design
Hochschule Reutlingen Public Relations
Telefon: 07121/271-8071

Techtextil Innovation Award 2015

Bewerben Sie sich jetzt!

Anlässlich der Leitmesse Techtextil (4. bis 7. Mai 2015) vergibt die Messe Frankfurt zum 13. Mal einen Preis für innovative Ideen und zukunftsträchtige Weiterentwicklungen im Bereich Technische Textilien, Vliesstoffe und funktionale Bekleidungstextilien. Der Innovation Award ist auch offen für Nichtaussteller der Techtextil.

Die Bewerbungsfrist für die Einreichung der Projekte endet am 20. Februar 2015. Die Jury akzeptiert alle Entwicklungen, die nicht länger als zwei Jahre auf dem Markt erhältlich sind oder deren Markteinführung bevorsteht und noch nicht anderweitig ausgezeichnet wurden. Teilnahmeberechtigt sind sowohl Aussteller der Techtextil 2015 sowie alle nicht ausstellenden Unternehmen, Institute, Universitäten und Fachhochschulen und Einzelpersonen. Alle prämierten Projekte werden im Rahmen einer Sonderschau auf der Techtextil gezeigt. Bewerbungen können online unter http://www.techtextil-award.com eingereicht werden.

Die Projekte müssen im Zusammenhang mit der Herstellung oder Anwendung von technischen Textilien, Vliesstoffen oder textilverstärkten Werkstoffen stehen. In folgenden Bereichen wird der Techtextil Innovation Award vergeben:

  • Forschung
  • Neue Materialien, Produkte, Produktionsmittel, Herstellungs- und Veredelungstechniken für den Einsatz in einem der 12 Anwendungsbereiche der Techtextil, d.h. Agrotech, Buildtech, Clothtech, Geotech, Hometech, Indutech, Medtech, Mobiltech, Ökotech, Packtech, Protech und Sporttech
  • Neue Materialien und Produkte für technische Anwendungen auf der Basis von / in Kombination mit Naturfasern
  • Neue Entwicklungen bei Material, Technologie, Be- und Verarbeitung (z.B. neue Fasern und Garne, neue Ausrüstungen, Nanotechnologie, Elektronik in der Bekleidung)
  • Modische Aspekte in Verbindung mit neuen Technologien und neuen Materialien, Designkonzepte und ästhetische Überlegungen
  • Medizinische Anwendungsmöglichkeiten durch Textilien und Bekleidung
  • Kombination von Komfort und Funktion in Sportbekleidung und Active Wear
  • Innovationen für Sicherheit und Schutz am Arbeitsplatz
  • Smart Textiles, Intelligente Textilien

Die Preise in den verschiedenen Kategorien werden während der Eröffnungsveranstaltung der Techtextil, am 4. Mai 2015 in der Halle 4.2 im Raum Dimension verliehen. Gleichzeitig präsentiert eine Sonderfläche in der Halle 6.1 alle prämierten Produkte.

Details zu den ausgeschriebenen Bereichen sowie die ausführlichen Teilnahmebedingungen finden Sie auf http://www.techtextil.com.

Gleichzeitig zeichnet die parallel stattfindende Texprocess, internationale Leitmesse für die Verarbeitung von textilen und weiteren flexiblen Materialien, technologische Neuentwicklungen der Texprocess-Aussteller mit dem Texprocess Innovation Award aus.

Broschüre "Know-How mit Tradition"

Broschüre: „Know-how mit Tradition: Technische Textilien aus der Region Neckar-Alb"

Für die Textilregion Neckar-Alb bringt eine Broschüre aktuelle Innovationen aus dem Bereich Technische Textilien auf den Punkt.

Erschienen ist sie im Vorfeld der Weltleitmesse Techtextil (11. - 13. Juni 2013, Frankfurt a.M.), initiiert vom Cluster Technische Textilien Neckar-Alb. Der 2012 gegründete Cluster ist ein Zusammenschluss von derzeit 44 Textilunternehmen, die gemeinsam die Entwicklung Technischer Textilien voranbringen wollen. 

Nicht verpassen: Einblick in innovative Unternehmen Die Broschüre „Know-how mit Tradition: Technische Textilien aus der Region Neckar-Alb“ liefert Kurzporträts der Mitgliedsunternehmen. Außerdem enthält sie Berichte über konkrete Neuentwicklungen, die auf der Techtextil 2013 erstmals vorgestellt werden. Darunter Abschirmtextilien von Artecs oder 3-D-Abstandsgestricke von Faiss-Textil, beide Balingen, wie auch von der Hochschule Albstadt-Sigmaringen entwickelte Sportbekleidung für Handbiker, individuelle Monofilamente von Nextrusion aus Bobingen, textile Heizelemente von roma aus Balingen und Neuheiten in den Bereichen Indutech, Protech, Mobiltech und Clothtech von rökona, Tübingen.

Möchten Sie die Broschüre (Deutsch oder Englisch) als Printversion erhalten? Dann senden Sie bitte eine kurze Email an Birgit Krattenmacher.

Textiler Leichtbau

Das ITV Denkendorf entwickelt Abstandsgewebe für gekrümmte Bauteile

Textiler Leichtbau: Das ITV Denkendorf entwickelt Abstandsgewebe für gekrümmte Bauteile

Wissenschaftlern am ITV Denkendorf ist es über neue Verfahrensansätze gelungen, die üblichen planparallelen Abstandsgewebe zu zweifach gekrümmten Gewebestrukturen weiter zu entwickeln.

Der Textile Leichtbau setzt immer neue Maßstäbe bei Anwendungen im Fahrzeugbau, in der Luftfahrt oder im Bauwesen. So werden beispielsweise in Fahrzeugen überwiegend gekrümmte Karosserie- oder Strukturbauteile verwendet.

Auch in der fraktalen Architektur werden gekrümmte Schalenelemente aus leichten Faserverbundwerkstoffen für Wände oder Dachkonstruktionen benötigt. Die textile Grundstruktur muss zugleich als tragende Verstärkung und als Schalung dienen. Anwendungen wie diese verlangen nach erweiterten Möglichkeiten in der Formgestaltung, die z.B. durch dreidimensionale Gewebestrukturen in die Bauteilen integriert werden können. 
Mit ihrer Innovation im Bereich der Abstandstextilien haben sich die ExpertInnen des ITV Denkendorf an dem Schalenskelett des Sanddollars, einer Seeigelgattung, orientiert, die über eine gewölbte Außenschale mit dünnen Innenverstrebungen verfügt. In der Konsequenz zeichnet sich diese Konstruktiondurch eine hohe Leichtigkeit aus, zudem hält sie großen Druckbelastungen stand.

Zur vollständigen Pressemeldung vom 25. August 2014 auf der Homepage des ITV Denkendorf:

Merkblatt zur EU-Textilkennzeichnungsverordnung

Die EU-Textilkennzeichnungsverordnung ersetzt seit Mai 2012 das Textilkennzeichnungsgesetz. Doch auch zwei Jahre nach Inkrafttreten dieser neuen Verordnung nehmen die Fragen seitens der betroffenen Unternehmen nicht ab. Ein Merkblatt der IHK-Reutlingen schafft Klarheit - auf Deutsch und Englisch.

Was muss in welcher Form auf dem Etikett des Textilprodukts stehen? Diese Frage stellen immer wieder Unternehmen an die IHK Reutlingen, die deshalb die Hauptinhalte der EU-Verordnung in einem verständlichen Fact Sheet zusammengefasst hat. Auf Anregung einiger Betriebe gibt es neuerdings auch eine englischsprachige Fassung. Unternehmen können diese nun an internationale Liferanten weiter reichen.

 

Fact Sheet EU-Textile-Labelling-Regulation

Textile-Labelling_FactSheet.pdf (210,2 KiB)

 

Gerne steht Ihnen Birgit Krattenmacher für Fragen zur EU-Textilkennzeichnungsverordnung zur Verfügung:

Birgit Krattenmacher
Telefon: 07121-201-257